Mit Olivenöl kochen

Mit Olivenöl kochen ist nicht so einfach wie es scheint. Vor einigen Jahren wurde überall die Flasche oder die typische Plastikkaraffe verwendet. So viel zum Würzen eines Salats, das Kochen von Linsen oder das Braten von Tintenfischen. Grober Fehler!

In der Tat ist einer der Mythen in letzter Zeit gefallen, Sonnenblumenöl ist weniger zum Braten geeignet als Olivenöl. In der Tat wurde fälschlicherweise immer angenommen, dass Sonnenblumenöl hohen Temperaturen besser standhalten kann. Und wie oft haben wir gesehen, wie unsere Mütter und Großmütter Millionen von Frittierölen wiederverwendeten?

Kochen mit Olivenöl: Braten

Auch wurde kürzlich entdeckt, dass die Wiederverwendung von Oliven- oder Sonnenblumenöl schädliche Partikel erzeugt, die sogar potenziell krebserregend sind. Pflanzenöle sollten niemals wiederverwendet werden, es müssen weggeworfen und in geeigneten Behältern recycelt werden.

In der Tat ist Olivenöl aufgrund seines hohen Antioxidantiengehalts widerstandsfähiger gegen hohe Temperaturen und die Oxidation dauert länger. Darüber hinaus kann nur Olivenöl seine Nährstoffe Ölsäure und Polyphenole auf das gekochte Produkt übertragen. Es ist kein einfaches Braten mehr, wir bereichern das Essen!

Es ist auch sinnvoll zu denken, dass dieser Anreicherungsprozess nur möglich ist, wenn das verwendete Olivenöl von guter Qualität ist. Das heißt EVOO (Natives Olivenöl Extra), weil es das einzige ist, das reich an Antioxidantien, Vitamin E und Polyphenolen ist.

Ebenso ist das Kochen mit Olivenöl während des Bratvorgangs gesünder als das Dampfen, da diese gesunden Bestandteile beim Kochen im Wasser verloren gehen.

Bei Olivenöl ist die Kaltpressung ein rein mechanischer Vorgang, bei dem die Oliven nicht erhitzt werden. So werden Oliven höchster Qualität verwendet, und dadurch bleiben Vitaminen und Aromastoffen enthalten.

Für raffiniertes Öl werden "ungesunde" Oliven verwendet. Das Öl wird durch chemischen Vorgänge gewonnen (Temperaturen von über 100°C). Bei diesem Verfahren ist das Beute wesentlich größer als bei der Kaltpressung, aber entstehen übelschmeckende und schädliche Stoffe, die danach wieder entfernen werden müssen.