Kaltgepresstes Olivenöl

Kaltgepresstes Olivenöl

Kaltgepresstes Olivenöl oder kaltextrahiert sind keine besonderen Qualitätsmerkmale, sondern vielmehr Standard in der heutigen Olivenöl-Herstellung. Die Angaben besagen, dass die Temperatur bei der Verarbeitung der Oliven 27°C nicht überschritten hat.

Bei Temperaturen über 27 °C leidet die Qualität des Olivenöl, weil dann chemische Prozesse einsetzen die zu einem veränderten Geschmack des Öls führen können.

 

Kaltgepresstes Öl

Werden Samen, Kerne oder Früchte einer Pflanze ohne Wärmezufuhr ausgepresst, bezeichnet man die Öle als «nativ» oder «kaltgepresst». Ihr Vorteil ist die hohe Qualität: Durch die schonende Gewinnung bleiben Geschmackstoffe, Vitamine und die als gesund geltenden mehrfach ungesättigten Fettsäuren erhalten.

Im Gegensatz zu anderen Speiseölen wird Olivenöl nämlich nicht nur aus den Samen oder den Kernen gewonnen, sondern aus der ganzen Frucht kaltgepresst oder kaltextrahiert. Kaltgepresste oder kaltextrahierte Öle werden bei Temperaturen von maximal 27° C verarbeitet.

Sicherlich haben Sie sich beim Kauf von Olivenöl schon mal gefragt, was die Bezeichnungen Olivenöl kaltgepresst oder kaltextrahiert auf dem Etikett bedeuten. Für Verbraucher ist dies oft ein rätselhafter Hinweis.

Die Angaben beziehen sich auf die Temperatur von 27 °Celsius, die bei der gesamten OIivenölherstellung nicht überschritten werden darf. Zu hohe Temperaturen zerstören wertvolle Inhaltsstoffe, die wichtig für den Geschmack, Farbe, Geruch und Vitamingehalt sind.

 

Olivenöl kaltgepresst

Je nach Herkunft kräftig grün bis grünlichgelb ist kaltgepresstes Olivenöl. Eine Besonderheit dieses Öls ist seine Gewinnung durch drei aufeinanderfolgende Pressungen. Das hochwertigste und daher teuerste ist das «native Olivenöl extra» oder auch «extra vergine» aus der ersten Pressung.

In der Regel steht dies auf der Packung des Olivenöls deutlich erwähnt. Sofern Sie sich diese genauer anschauen, werden Sie vielleicht den Zusatz „kaltgepresst“ auf der Verpackung des Olivenöls entdecken. Olivenöl enthält in der Regel den Zusatz nativ oder extra virgin. Dies bedeutet ebenfalls, dass es kaltgepresst ist.

Kalt gepresstes Olivenöl ist gesünder und hochwertiger als das Öl aus der zweiten Pressung. Deshalb ist es auch meistens etwas teurer, denn die Menge, die aus der Olive heraus gepresst wird, bei der ersten, kalten Pressung ist gering. Jedes kalt gepresste Olivenöl ist deshalb auch deklariert. Wer gutes produziert, möchte das ja auch bekannt machen.

Wie man feststellen kann, ob Olivenöl kaltgepresst ist, interessiert viele Menschen in Deutschland. Wenn das Olivenöl kaltgepresst ist, muss es immer auf der Flasche stehen oder Native. Native bedeutet dann naturbelassen. Mit einem dieser beiden Wörter muss die Flasche gekennzeichnet. Und genau das muss auch bei den andren Ölsorten auf der Flasche stehen.

Deshalb sollten sie vorwiegend für kalte Speisen oder zum Kurzbraten bei niedrigen Temperaturen verwendet werden. Kaltgepresstes Olivenöl erkennt man an der Bezeichnung „Natives Olivenöl extra“ oder „Natives Olivenöl„.

  • Die kalte Pressung erhält gesunde, mehrfach ungesättigte Fette sowie Geschmacksstoffe und Vitamine
  • Typisch natürliches Aroma

Herstellung: Kaltgepresst oder raffiniert

Es gibt zwei grobe Qualitätsstufen von Olivenöl: entweder nativ (vergine), das noch in normales Öl und natives Olivenöl extra unterschieden wird oder raffiniert. Insgesamt gibt es in Deutschland acht Qualitätsstufen, die zum Verkauf angeboten werden können.

Warmpressung und Extraktion mit Lösungsmitteln ermöglichen deutlich höhere Ausbeuten aus der Pflanze, allerdings muss das so gewonnene Öl hinterher «raffiniert», also von unerwünschten Begleitstoffen gereinigt werden. Das zerstört neben Vitaminen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren auch das Aroma.

Auf der Verpackung muss nicht angegeben werden, ob das Öl raffiniert wurde. In der Regel erkennt man ein raffiniertes Öl am Fehlen von Angaben wie „kaltgepresst“ oder „nativ“. Raffinierte Öle sind besonders hitzestabil und eignen sich daher gut zum Braten und Frittieren.

Generell gilt also: Raffinierte Öle sind nicht grundsätzlich ungesund. Für manche Zwecke wie Kochen und Frittieren sind sie wegen ihrer Hitzebeständigkeit sehr gut geeignet. Je nachdem für welchen Zweck du das Öl gebrauchen möchtest, solltest du dich für das passende Öl entscheiden.

Wie der Name sagt, wird das kaltgepresste Öl aus natürlichen Oliven herausgepresst. Grob gerechnet benötigt man rund 5kg Oliven für einen Liter Öl. Das native Olivenöl extra hat dabei einen niedrigeren Säurewert (<0,8%) und darf keine Fehler enthalten.

Das native Olivenöl kann bis 2% Säure und leichte Fehler enthalten und wird in der Regel bei leichter Wärmeeinwirkung hergestellt. Das gewöhnliche native Olivenöl kann mehr Fehler enthalten als das normale native Olivenöl.

Da beim Pressen die meisten gesunden Inhaltsstoffe wie sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Aromen enthalten bleiben, ist es gesünder und schmeckt intensiver. Alle Öle ab Stufe 4 sind dagegen raffinierte Öle.

 

Raffiniertes Olivenöl

Das raffinierte Öl wird meistens aus minderwertigeren Oliven hergestellt. Das Öl wird mit einem chemischen Vorgang aus den Oliven gewonnen. Dadurch kann aus den Oliven deutlich mehr Öl gewonnen werden. Dies geht aber zu Lasten der Qualität, da die meisten wertvollen Inhaltsstoffe bei der Raffinierung verloren gehen. Was bleibt ist nahezu reines Fett mit nur wenigen Begleitstoffen.

Bei der raffinierten oder desodoriert Sheabutter handelt es sich um eine chemisch verarbeitete Butter, sprich es wurden ihr Duft-, Inhalts- und Farbstoffe maschinell entzogen. … Im Norden Ghanas gehört jedoch die unraffinierte Sheabutter fix auf den Speiseplan.

1 – Natives Olivenöl Extra

2 – Natives Olivenöl

3 – Gewöhnliches natives Olivenöl

4 – Lampantöl

5 – Raffiniertes Olivenöl

6 – Olivenöl

7 – Rohes Oliventresteröl (nicht zum Verzehr geeignet)

8 – Raffiniertes Oliventresteröl

9 – Oliventresteröl

Wie hoch darf man kaltgepresstes Olivenöl erhitzen?

Kaltgepresste Öle haben einen Rauchpunkt von 120 bis 190ºC, während raffinierte, also stärker verarbeitete Öle, bei über 200ºC liegen. Klares Olivenöl kann man beispielsweise zum Braten nutzen, solange die Temperatur in der Pfanne unter 180ºC Celsius bleibt.

Ist kaltgepresstes Olivenöl gesund?

Olivenöl schmeckt nicht nur besonders gut, sondern gilt auch als besonders gesund. Und das Beste: Das Öl tut auch Haut und Haaren gut. Um möglichst alt zu werden, trinken die Italiener angeblich täglich ein Gläschen kalt gepresstes Olivenöl.

Olivenöl gilt schon seit Jahrtausenden als absolutes Superfood

Wie erkennt man kaltgepresstes Olivenöl?

Wie man feststellen kann, ob Olivenöl kaltgepresst ist, interessiert viele Menschen in Deutschland. Wenn das Olivenöl kaltgepresst ist, muss es immer auf der Flasche stehen oder Native. Native bedeutet dann naturbelassen. Mit einem dieser beiden Wörter muss die Flasche gekennzeichnet.

Wenn das Olivenöl kaltgepresst ist, muss es immer auf der Flasche stehen oder Native. Native bedeutet dann naturbelassen. Mit einem dieser beiden Wörter muss die Flasche gekennzeichnet. Und genau das muss auch bei den andren Ölsorten auf der Flasche stehen.

Die Kaltpressung ist der zentrale Verfahrensschritt bei der Herstellung kaltgepresster Pflanzenöle in Ölmühlen. In der Kaltpressung werden unter anderem die so genannten nativen oder naturbelassenen Pflanzenöle hergestellt.